Bürgermeisterin möchte Turin zu Italiens erster vegetarischen Stadt machen
Die neue Bürgermeisterin von Turin kündigte an, die Verbreitung vegetarischer und veganer Küche zu einer ihrer Hauptprioritäten für die nächsten fünf Jahre zu machen. Chiara Appendino, letzten Monat gewählt, führte aus, wie wichtig die vegetarische und vegane Küche für Gesundheit, Umwelt und das Wohlergehen von Tieren sei. Aber nicht jeder in Turin – die Hauptstadt einer für ihre Fleischgerichte bekannten Region – ist darüber erfreut.
Appendino erläuterte nur knapp, auf welche Art und Weise die vegetarische und vegane Küche gefördert werden solle. Offenbar plane die Stadtregierung künftig Erziehungsprojekte in Schulen zu artgerechter Tierhaltung, Ernährung sowie die Auswirkung von Geflügel- und Viehzucht auf die Umwelt. Das politische Programm der Bürgermeisterin verfolgt die gleichen Interessen ihrer Partei, der Fünf-Sterne-Bewegung, zum Thema Umweltschutz.
Einige Bürger Turins haben dieses Programm scharf kritisiert. Eine Frau twitterte: „Wer den Anordnungen der Bürgermeisterin nicht folgt, muss ohne Abendessen zu Bett gehen“. Ein anderer Einwohner schrieb einfach: „Quinoa revoltiert“ Dennoch, die fleischlose Küche gewinnt immer mehr an Beliebtheit in Turin. Die Stadt zählt nun 30