Taco-Bell-Ultramarathon: Ein Härtetest für Beine und Magen
Am Samstag, dem 3. Oktober, fand in Denver zum neunten Mal der internationale Taco-Bell-Ultramarathon statt. Normalerweise verzichten Läufer in der Woche vor einem Marathon auf Fast Food. Beim 50-km langen Taco-Bell-Ultramarathon ist das jedoch anders. Hier müssen die Teilnehmer an zehn Taco-Bell-Filialen Halt machen und an jeder davon etwas bestellen und essen. Taco Bell selbst erkennt die Veranstaltung nicht offiziell an und sponsert sie auch nicht.
In diesem Jahr gab es Sonderregeln: Die Teilnehmer mussten jeweils bis zur vierten und achten Station ein besonders üppiges Gericht verzehrt haben. Weitere optionale Herausforderungen waren der Konsum von zwei Litern Getränken oder das Würzen aller Speisen mit scharfer Chili-Soße. Die Teilnehmer beschrieben das Erlebnis als extrem anstrengend aber auch als „auf eine seltsame Weise befreiend“. Das Entleeren des Magens ist jedoch strengstens verboten – wer sich übergibt, wird disqualifiziert. Magenmedikamente sind ebenfalls verboten.
Trotz ihres spielerischen Konzepts verfolgt die Veranstaltung einen ernsten Zweck. Sie unterstützt Achilles International, eine gemeinnützige Organisation, die Sportler mit Behinderungen fördert. Für alle, di