Neue Studie: Viele Menschen suchen emotionale Unterstützung bei KI
Ein Drittel der Briten nutzt künstliche Intelligenz zur emotionalen Unterstützung und für soziale Interaktionen. Fast jeder Zehnte wendet sich wöchentlich an KI-Chatbots, um emotionale Bedürfnisse zu erfüllen, und 4 % tun dies sogar täglich.
Dies geht aus einem umfassenden Bericht hervor, der auf einer repräsentativen Umfrage unter 2.028 britischen Teilnehmern basiert und diesen Monat vom britischen AI Security Institute (AISI) veröffentlicht wurde. Darin werden sowohl positive Erfahrungen als auch gravierende Schadensfälle aufgezeigt, darunter der Fall eines Teenagers aus den USA, der nach einer Diskussion seiner Gefühle mit ChatGPT Selbstmord begangen hat.
Das Institut warnt davor, dass Chatbots politische Meinungen beeinflussen und teilweise fehlerhafte Informationen liefern können. Laut AISI entwickeln sich KI-Modelle rasant weiter. Sie sind mittlerweile bei Ratschlägen zur Fehlerbehebung bei Laborexperimenten und bei Recherchen auf dem Gebiet der Gentechnik sogar besser als Experten mit Doktortitel.