The Economist verkündet das Land des Jahres
Jedes Jahr wählt das Magazin The Economist ein Land, das besondere Fortschritte erzielt hat. Das ist nicht unbedingt das glücklichste oder mächtigste Land der Welt. Inmitten globaler Turbulenzen gelang es in diesem Jahr insbesondere Syrien und Argentinien, trotz widriger Umstände bemerkenswerte Fortschritte zu erzielen. Von diesen beiden Ländern entschied sich The Economist am Ende für Syrien als Land des Jahres.
Nach dem Sturz der brutalen Diktatur von Baschar al-Assad durch islamistische Rebellen Ende 2024 hatte sich Syrien auf das Schlimmste gefasst gemacht und eine islamistische Theokratie oder Chaos befürchtet. Stattdessen hat das Regime von Ahmed al-Sharaa Stabilität bewahrt, soziale Freiheiten ausgeweitet und die internationalen Beziehungen verbessert. Millionen Syrer sind zurückgekehrt, und die Wirtschaft erholt sich langsam.
Argentinien hat unter Präsident Javier Milei bemerkenswerte wirtschaftliche Fortschritte erzielt. Mileis weitreichende Reformen zur Liberalisierung des Marktes umfassten die Kürzung von Subventionen und die Aufhebung von Kapitalkontrollen. Das Land hat begonnen, Jahrzehnte der Stagnation, Inflation und Armut hinter sich zu lassen. Dieser Wandel gibt Wir