Rückgang des Tourismus in den USA erinnert an ähnlichen Rückgang während Trumps erster Amtszeit
Ausländische Reisende stornieren zunehmend Reisen in die USA aufgrund von Bedenken über die Handelspolitik und die Rhetorik von Präsident Trump, was zu erheblichen finanziellen Verlusten für die US-Tourismusbranche führt. Tourism Economics prognostiziert für dieses Jahr einen Rückgang des internationalen Reiseverkehrs um 5 %, was einem Verlust von 64 Milliarden Dollar entspricht.
Die Zahl der Touristen aus Übersee, die in die USA kamen, ging im Februar gegenüber dem Vorjahr um 2,4 % zurück. Vor allem Reisende aus Kanada, Europa und China entscheiden sich für Ziele außerhalb der USA. Der Tourismus aus China, Afrika und Mittelamerika ist um 11 %, 9 % bzw. 6 % zurückgegangen. Experten erwarten für dieses Jahr einen Rückgang der Reisen aus Kanada in die USA um 15 %.
Dieser Trend spiegelt den früheren Rückgang während Trumps erster Amtszeit wider. Damals war der Tourismus aufgrund von Einreiseverboten und aggressiver Rhetorik stark zurückgegangen, was vor allem Besucher aus Mexiko, China und dem Nahen Osten betraf. Dieser Rückgang verursachte einen Verlust von rund 20 Milliarden Dollar an nicht realisierten Einnahmen, und das bereits vor den durch COVID bedingten Einschränkungen.