Mailand will Verkauf von Gelato nach Mitternacht verbieten
Die Stadt Mailand hat mit dem Vorschlag, den Verkauf von Gelato nach Mitternacht zu verbieten, eine Kontroverse ausgelöst. Der von der Stadtverwaltung eingebrachte Vorschlag soll die „Ruhe“ der Anwohner bewahren und lärmende Menschenmengen in den Straßen zu später Stunde einschränken. Das Verbot würde alle Speisen zum Mitnehmen in 12 Stadtbezirken betreffen, einschließlich Pizza.
Bars und Restaurants wären außerdem verpflichtet, ihre Außenbereiche werktags ab 0:30 Uhr und am Wochenende ab 1:30 Uhr zu schließen. Anwohner haben bis Anfang Mai Zeit, Einspruch zu erheben oder Änderungen vorzuschlagen. Falls das Verbot in Kraft tritt, würde es von Mitte Mai bis zum Ende der Touristensaison Anfang November gelten.
Ein Argument der Gegner des Verbots ist, dass Gelato zu später Stunde ein fester Bestandteil der italienischen Kultur ist. Befürworter des Verbots betonen dagegen, dass ein Gleichgewicht zwischen Geselligkeit und Ruhe für die Anwohner geschaffen werden muss. Vertreter des Gaststättengewerbes warnen jedoch vor möglichen negativen Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft.