Mehr Frühgeburten in den USA seit 2014
Am 31. Januar wurde in der Fachzeitschrift National Statistics Reports ein neuer Bericht der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention veröffentlicht. Laut diesem Bericht ist die Zahl der Frühgeburten in den USA zwischen 2014 und 2022 um 12 % gestiegen, von 7,74 % aller Geburten auf 8,67 %. Von einer Frühgeburt spricht man, wenn ein Kind vor der Vollendung von 37 Schwangerschaftswochen zur Welt kommt.
Frühgeburten können zu kurzfristigen Gesundheitsproblemen führen. Dazu gehören ein höheres Infektionsrisiko oder Atem- und Magenprobleme, weil die Organe von Frühgeborenen noch nicht vollständig entwickelt sind. Langfristig können Frühgeborene Asthma, Zahnprobleme, Hörverlust sowie Verzögerungen in der geistigen und körperlichen Entwicklung entwickeln.
Obwohl die Zunahme von Frühgeburten in allen Bevölkerungsgruppen relativ konsistent war, ergab die Studie, dass ältere Mütter generell mehr Frühgeburten haben als jüngere Mütter. Der Bericht enthält keine Erklärungen für den Anstieg der Frühgeburten.