Schluss mit den nervigen Autokärtchen
4 January 2024
Ralf Geithe / Shutterstock
| Michael: | Jeder, der regelmäßig in Berlin mit dem Auto unterwegs ist und sein Fahrzeug in einem der vielen Bezirke parkt, wird sie kennen: Visitenkarten von Autohändlern, die unter den Scheibenwischern oder an einer anderen auffälligen Stelle am Auto stecken. Titel wie „Ankauf von gebrauchten Autos“ oder „Wir kaufen Autos jeder Art“ sind darauf zu lesen. Dazu eine groß gedruckte Telefonnummer. Diese Werbemasche scheint mittlerweile ein zu großes Ausmaß angenommen zu haben. Nun hat Charlottenburg-Wilmersdorf als erster Bezirk eine Strafe für das Verteilen der Kärtchen eingeführt. Würden andere Bezirke diesem Beispiel folgen, wäre sicherlich bald Schluss mit den nervigen Reklamezetteln, meint die „BZ“ aus Berlin im Artikel „Strafe für Autokärtchen – andere Bezirke müssen nachziehen“ vom 22. Dezember. Denn viele Autofahrer seien wütend wegen dieser Werbemasche. |
| Jana: | Die Autokärtchen gehören irgendwie schon zum Berliner Autofahrer-Alltag. |
| Michael: | Viele schmeißen die Kärtchen an Ort und Stelle einfach auf den Boden. |
| Jana: | Das darf man eigentlich nicht, und wenn man erwischt wird, droht ein Bußgeld. Das ist ja so, als wenn man seinen Müll einfach irgendwo hinwirft. |
| Michael: | Das ist unerhört. Schließlich wird man nicht gefragt, ob man so ein Kärtchen haben möchte. Also ich finde diese Art von Werbung einfach nur nervig. Die Karten würden bei mir sofort im Müll landen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass überhaupt jemand dort anruft. |