Erste Raclette-Weltmeisterschaft in den Schweizer Alpen
Letzte Woche trafen sich über 10.000 Raclette-Fans in einem waldreichen Tal in den Schweizer Alpen zur ersten Raclette-Weltmeisterschaft. Bei dem Wettbewerb in Morgins, einem Dorf im Wallis, der Region im Südwesten der Schweiz, die als die Heimat des Raclettes gilt, wurden fast 90 Käsesorten aus sieben Ländern vorgestellt.
Raclette ist ein Schweizer Gericht, das auf eine jahrhundertealte Tradition zurückgeht. Damals erhitzten die Alphirten ihren Käse auf offenem Feuer und aßen den geschmolzenen Teil. Bei der Weltmeisterschaft wurden halbe Käselaibe unter elektrischen Raclette-Grills erhitzt.
Die meisten Teilnehmer kamen aus dem Wallis oder den benachbarten französischen Alpen. Einige kamen aus anderen Teilen der Schweiz, aus Belgien, Kanada, Italien und Rumänien. Der Sieger in der Kategorie „Raclette mit Alpenrohmilch“, in der nur Käsesorten zugelassen sind, die zwischen dem 15. Juni und dem 15. Juli auf einer Alm hergestellt wurden, war die Walliser Käserei Alpage de Tanay. Zwei weitere Kategorien wurden ebenfalls von Käsereien aus der Schweiz gewonnen.