Die vergangene Woche war die wärmste Woche seit Beginn der Aufzeichnungen von Klimadaten
Nach Angaben des US-amerikanischen National Centers for Environmental Prediction (NCEP) lag die durchschnittliche globale Lufttemperatur am 4. Juli bei 17,18 °C. Damit übertraf sie den Rekord von 17,01 °C vom Vortag. In der Woche, die am letzten Mittwoch endete, war die tägliche Durchschnittstemperatur um 0,04 °C höher als in jeder anderen Woche seit Beginn der Datenerfassung vor 44 Jahren.
Die US-amerikanische National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) will die Zahlen jedoch nicht bestätigen, da sie modelliert wurden und daher nicht als Ersatz für tatsächliche Temperaturen und Klimaaufzeichnungen dienen können. NOAA erfasst die globalen Temperaturen und zeichnet sie auf monatlicher und jährlicher, jedoch nicht täglicher Basis auf.
Dennoch warnen Klimaforscher, dass die Kombination aus vom Menschen verursachtem Klimawandel und der Rückkehr des El-Niño-Wettermusters zu weiteren Temperaturrekorden führen wird. Ein außergewöhnlich milder Winter in der Antarktis war ein weiterer Grund für die Hitzerekorde der vergangenen Woche. Die Temperaturen lagen dort 10 bis 20 °C über den Durchschnittswerten der Jahre 1979 bis 2000.