EU will die Entwicklung künstlicher Intelligenz regulieren
Letzte Woche hat das Europäische Parlament den ersten Entwurf des KI-Gesetzes verabschiedet. Es ist der erste Versuch zu regeln, wie Unternehmen künstliche Intelligenz nutzen dürfen. KI-Anwendungen sollen anhand von Risikofaktoren bewertet und auf einer Skala zwischen „minimal“ und „inakzeptabel“ eingestuft werden. Die letztere Kategorie wird vollständig verboten. Anwendungen mit einem hohen Risiko sollen stark reguliert werden.
Zu den verbotenen Anwendungen gehören Echtzeit-Gesichtserkennung im öffentlichen Raum, prädiktive Tools für den Polizeigebrauch und „Social-Scoring“-Systeme, die Menschen auf der Grundlage ihres Verhaltens, ihres sozioökonomischen Status und ihrer persönlichen Merkmale klassifizieren. Ein hohes Risiko besteht beispielweise bei Systemen, die Wähler bei Wahlen beeinflussen, sowie bei Social-Media-Plattformen mit mehr als 45 Millionen Nutzern.
Das Gesetz sieht auch Transparenzanforderungen für KI-Entwickler vor. Chatbots müssen KI-generierte Inhalte offenlegen, um Deepfakes erkennbar zu machen. Es werden strenge Sicherheitsvorkehrungen zur Verhinderung der Generierung illegaler Inhalte vorgeschrieben. Entwickler müssen alle Arbeiten von Wissenschaftlern, Musike