Konservative französische Präsidentschaftskandidatin beruft sich auf rechtsextreme Verschwörungstheorie
Valérie Pécresse, die französische Präsidentschaftskandidatin der konservativen Partei Les Républicains, hielt am Sonntag ihre erste große Wahlkampfveranstaltung ab. Die Veranstaltung sollte ihre angeschlagene Kampagne wieder in Gang bringen. Pécresse wird von vielen als die einzige Kandidatin angesehen, die Emmanuel Macron am 24. April schlagen kann.
Doch Valérie Pécresse hat ernsthafte Konkurrenz aus dem rechten Lager. Einige glauben deshalb, dass sie es nicht in den zweiten Wahlgang schaffen wird. Die beiden rechtsextremen Kandidaten kommen in den aktuellen Umfragen auf insgesamt etwa 30 % der Wählerstimmen. Im Moment sind die Ultrarechten zwischen Marine Le Pen und Éric Zemmour gespalten. Le Pen, Zemmour und Pécresse liegen in den Umfragen alle um die 15 %.
In ihrer 90-minütigen Rede griff Pécresse ihre ultrarechten Rivalen als Extremisten an, ließ sich aber auch von deren Wahlprogramm