Vertrauen in deutsche Autobauer?
16 September 2021
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| Michael: | Die Internationale Automobilausstellung, kurz auch IAA genannt, hat sich dieses Jahr völlig neu präsentiert. Zum einen fand sie zum ersten Mal in München statt. Zuvor war Frankfurt traditionell der Austragungsort gewesen. Und zum anderen stand sie ganz im Zeichen der Elektromobilität. Es wurden dieses Jahr nicht nur Autos, sondern auch Fahrräder vorgestellt. Die Besucher hätten fast ausschließlich elektrisch angetriebene Fahrzeuge vorgefunden, schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ im Artikel „Gute Autos“ vom 7. September. Dies beweise, dass die Branche eine geringe und weiter sinkende Umweltbelastung durch ihre Fahrzeuge voll in den Fokus gerückt hätte. Die deutsche Autoindustrie habe ihre Hausaufgaben gemacht. Dafür verdiene sie Respekt und Vertrauen. Deutschland sei ein starker Automobilstandort und die Industrie bringe der Gesellschaft Freiheit, Wohlstand und sichere Arbeitsplätze. Am besten könne man dieses erhalten und fördern, indem man Autos nach dem Geschmack der Kunden baue. |
| Jana: | Es gab ja Proteste vor der IAA, bei denen Umweltaktivisten den Verkehr auf einigen Autobahnen zum Erliegen gebracht haben. |
| Michael: | Und wogegen haben die protestiert? Die Autoindustrie stellt sich doch gerade auf klimafreundliche Autos um. Ich verstehe nicht, warum sie von den Aktivisten und anderen Teilen der Bevölkerung an den Pranger gestellt wird. |