Tintenfische bestehen „Marshmallow-Test“
Eine neue Studie, die am 3. März in der Fachzeitschrift „Proceedings of the Royal Society B“ veröffentlicht wurde, liefert einen interessanten Einblick in die kognitiven Fähigkeiten von Tintenfischen. Die Studie zeigt, dass Tintenfische intelligent genug sind, um den „Stanford Marshmallow-Test“ zu bestehen. Das ist ein Test, der kognitive Fähigkeiten untersucht, insbesondere die Fähigkeit zum Belohnungsaufschub.
Die Tintenfische hatten die Wahl: Sie konnten entweder ein Stück Garnele, das sie nicht so gerne fressen, sofort bekommen – oder ihre Lieblingsspeise etwas später. Einige Primaten, Hunde und Rabenvögel können Belohnungen aufschieben. Die Tintenfische bewiesen ebenfalls Geduld und warteten 50-130 Sekunden auf den bevorzugten Leckerbissen. Eine solche Verzögerung ist vergleichbar mit den Beobachtungen bei Wirbeltieren mit großen Hirnen wie Schimpansen, Krähen und Papageien.
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