„The show must go on“ – auch während der Pandemie
Weltweit sind viele der größten Veranstaltungsorte für klassische Musik aufgrund der Pandemie geschlossen. Dazu gehören die Metropolitan Opera in New York, Covent Garden in London und die Mailänder Scala. Wenn man sich allerdings eine Aufführung im Teatro Real in Madrid ansieht, vergisst man fast, dass es das Coronavirus gibt. Niemand auf der Bühne trägt eine Maske, was heutzutage inmitten einer Pandemie schon merkwürdig scheint.
Das Opernhaus, das sich in einer der am stärksten von COVID-19 betroffenen Städte befindet, unternimmt große Anstrengungen, um die „Show“ am Laufen zu halten. Das Teatro Real investiert viel Zeit und Ressourcen in Sicherheitsvorkehrungen, damit Aufführungen stattfinden können – wenn auch vor einem kleineren Publikum.
Während des landesweiten dreimonatigen Lockdowns in Spanien zwischen März und Mai war das Opernhaus geschlossen; es wurden jedoch Vorbereitungen für die Wiedereröffnung getroffen. Das Opernhaus führte eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen ein, die eine Aufführung von Giuseppe Verdis „La Traviata“ im Juli möglich machten. Seitdem sind zwei weitere Opern, sowie Ballett-Vorstellungen und Flamenco-Shows aufgeführt worden. Für 2021 ist eine volle Sp