Die 30. Verleihung des Ig-Nobelpreises
Aufgrund der Coronavirus-Pandemie war die diesjährige Ig-Nobelpreis-Verleihung am 17. September eine 75-minütige, im Voraus aufgezeichnete virtuelle Veranstaltung anstelle des sonst üblichen Live-Events an der Harvard-Universität. Dennoch wurden einige der Traditionen der Veranstaltung beibehalten, darunter die Verleihung der Ig-Nobelpreise durch echte Nobelpreisträger.
Einige Preisträger erregten besondere Aufmerksamkeit in aller Welt: Ein Forscherteam verglich die Geräusche, die Krokodile von sich geben, während sie entweder normale Luft oder mit Helium vermischte Luft einatmeten. Dafür wurden die Forscher mit dem Ig-Nobelpreis für Akustik ausgezeichnet. Ein anderes Team versuchte, eine alte Legende zu widerlegen, nach der ein Inuit in Kanada ein Messer aus seinen eigenen gefrorenen Exkrementen hergestellt haben soll. Die Wissenschaftler aus den USA und Großbritannien erhielten dafür den Ig-Nobelpreis für Materialwissenschaften.
Den diesjährigen Ig-Nobelpreis für medizinische Bildung teilten sich eine Gruppe Staatsoberhäupter aus der ganzen Welt, darunter der US-Präsident Donald Trump, der britische Premierminister Boris Johnson, Alexander Lukaschenko aus Belarus und der russische