Rockmusiker wehren sich gegen die Verwendung ihrer Musik zu politischen Zwecken
Am 20. August berichtete die BBC, dass die britische Rockband Queen hart darum kämpft, US-Präsident Donald Trump daran zu hindern, ihre Songs auf seinen Wahlkampfkundgebungen zu spielen. Dies ereignete sich nur wenige Wochen nachdem der kanadisch-amerikanische Musiker Neil Young eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung eingereicht hatte.
Die Verwendung von populären Songs in politischen Kampagnen ist nichts Neues, aber dieses Jahr ist die Situation anders. Am 28. Juli gab der Künstlerverband The Artists Rights Alliance einen Brief heraus, der an alle wichtigen politischen Kampagnen gerichtet war. In diesem Brief, der von Rock- und Popstars wie den Rolling Stones, Elton John, Aerosmith und Dutzenden anderen unterzeichnet wurde, wurden die Kampagnen unmissverständlich aufgefordert, klare Richtlinien festzulegen, „um die Zustimmung der Künstler, Songwriter und Urheberrechtsinhaber einzuholen, bevor deren Musik öffentlich auf Wahlkampfkundgebungen oder zu anderen politischen Zwecken verwendet wird“.
In diesem Brief wird betont, dass es sich hier nicht um ein neues oder parteipolitisches Thema handelt. Die Unterzeichner folgen jedoch dem Beispiel vieler prominenter Musiker, die ihren Un