Die Schadstoff-Emissionen von Plug-In-Hybridfahrzeugen sind höher als erwartet
Neuen Untersuchungen zufolge, die von der europäischen Organisation „Transport & Environment“ und Greenpeace in Großbritannien durchgeführt und veröffentlicht wurden, stoßen „typische“ Plug-In-Hybrid-Elektrofahrzeuge im Durchschnitt etwa 117 g CO2 pro Kilometer aus. Diese Zahl ist deutlich höher als die offiziellen Testergebnisse von 44 g CO2 pro Kilometer.
Die Analyse von „Transport & Environment“ kommt zu dem Schluss, dass ein Hauptproblem von Plug-In-Hybriden darin besteht, dass viele Besitzer ihr Auto nur selten aufladen und sich auf dessen Benzin- oder Dieselmotor verlassen. Ein weiteres Problem besteht darin, dass viele Plug-In-Hybridmodelle so ausgelegt sind, dass der Benzin- oder Dieselmotor bei kaltem Wetter oder bei starker Beschleunigung automatisch anspringt.
Mike Hawes, der Geschäftsführer der Society of Motor Manufacturers and Traders, bezeichnete den Bericht von „Transport & Environment“ als „fehlerbehaftet“. Laut Hawes stütze er sich auf veraltete Testergebnisse. Er fügte hinzu, dass Plug-In-Hybride „eine Flexibilität wie nur wenige andere Technologien bieten – sowohl für längere Fahrten außerhalb von Stadtgebieten als auch für batteriegetriebene Fahrten innerhalb der