Auswirkungen der Freizeitfischerei auf die Umwelt in Europa
Viele europäische Küstenregionen haben aufgrund der Pandemie schwere wirtschaftliche Verluste erlitten. Ein wichtiger Sektor, der davon betroffen ist, ist die Freizeitfischerei. Sie bringt den europäischen Küstenwirtschaften geschätzte 10,5 Milliarden Euro ein. Etwa 9 Millionen Europäer angeln zum Vergnügen. Viele kleinere Gemeinden und ärmere Regionen sind auf Einnahmen im Zusammenhang mit diesem beliebten Hobby angewiesen.
Mit der Aufhebung einiger Corona-bedingter Beschränkungen in Regionen wie Katalonien können europäische Angler nun wieder ihrem Hobby nachgehen. Experten sind jedoch besorgt, dass die Freizeitfischerei einen hohen Preis für die Meeresumwelt haben könnte.
Überfischung stellt eine zweifache Bedrohung für Orte in Küstenregionen dar, die auf den Tourismus angewiesen sind. Zum einen bringen Freizeitfischer der lokalen Wirtschaft beträchtliche Einnahmen ein. Zweitens sind Berufsfischer zunehmend besorgt darüber, dass sie den Meeresraum und die Ressourcen mit den weniger regulierten, kontrollierten und erfahrenen Amateuren teilen müssen.