Strahlenschutzkommission sagt, 5G ist sicher
Letzte Woche erklärte die in Deutschland ansässige Internationale Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (ICNIRP) 5G-Netzwerke für nicht gefährlich. Die Kommission beurteilt die Gefahren von Strahlung und ist für die Festlegung von Strahlungsgrenzwerten zuständig. Sie konnte keine Beweise dafür finden, dass die 5G-Technologie ein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellt.
Zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren hat die Kommission ihre Richtlinien für die Strahlenexposition aktualisiert. Die bisherigen Richtlinien stammen aus dem Jahr 1998. Damals waren Millimeterwellentechnologie, 5G und andere Kommunikationstechnologien oberhalb des 6 Gigahertz-Bandes nicht absehbar. Die Kommission kam zu dem Schluss, dass das Gesundheitsrisiko durch die mit 5G verbundenen höheren Frequenzen grundlegend unverändert bleibt. Die 1998 eingeführten Grenzwerte sind nach Ansicht der Strahlenschutzkommission daher auch heute noch ausreichend.
Dr. Eric van Rongen, der Vorsitzende der ICNIRP, sagte, dass die von einer Basisstation ausgehende Strahlenexposition durch 5G etwa ein Prozent des maximalen Grenzwerts erreicht, was ungefähr dem normalen Tagesgebrauch entspricht. Beim Testen