Das Ungeheuer von Loch Ness könnte ein Riesenaal sein
Prof. Neil Gemmell, Genetiker an der Universität von Otago in Neuseeland, kam mit seinem Forscherteam zu dem Schluss, dass das Ungeheuer von Loch Ness möglicherweise ein Riesenaal sein könnte. Auf einer Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag vor Pressevertretern aus aller Welt, u. a. von CNN und der BBC, präsentierte Dr. Gemmell die Ergebnisse der umfangreichsten Studie des größten britischen Süßwassersees, die jemals durchgeführt wurde. Insgesamt wurden 250 Wasserproben aus verschiedenen Tiefen und Stellen des Sees entnommen und die darin enthaltene DNA wurde analysiert. Es wurden mehr als 3000 verschiedene Arten gefunden, was die unglaubliche Artenvielfalt des Sees zeigt.
Während die biologische Vielfalt im Mittelpunkt der Studie stand, räumte Dr. Gemmell ein, dass es ein Bonus gewesen wäre, einen Beweis für die Existenz des Ungeheuers zu finden. In der Studie wurden keine Hinweise gefunden, die frühere Theorien stützen, wie zum Beispiel, dass es sich bei dem Ungeheuer um ein riesiges Reptil, einen Plesiosaurier, einen Stör oder auch lediglich um einen sehr großen Wels handeln könnte. Das Team fand jedoch große Mengen Aal-DNA im See. Dr. Gemmell denkt daher, dass die Existenz