Flüchtlingshelfer in Griechenland von Vorwürfen des Menschenschmuggels freigesprochen
Fünf Flüchtlingshelfer, die Flüchtlingen 2016 geholfen hatten, nach Griechenland zu gelangen, wurden am Montag von der Anklage des Menschenschmuggels freigesprochen. Die Männer — drei Spanier und zwei Dänen – hatten 51 Flüchtlinge gerettet, die mit dem Boot aus der Türkei zur griechischen Insel Lesbos gekommen waren. Lesbos ist einer der Hauptanlaufpunkte für Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa sind.
Der Fall wurde von internationalen Rettungsorganisationen aufmerksam verfolgt. Diese hatten befürchtet, dass er einen Präzedenzfall für die Kriminalisierung von humanitärer Hilfe schaffen könnte. 2015 und 2016 ertranken mehr als 1.000 Menschen beim Versuch, über das Meer von der Türkei zu den Ägäischen Inseln zu gelangen. In der Zwischenzeit gab es eine Reihe von Zusammenstößen zwischen Rettungsorganisationen und den nationalen Behörden. So hatten die italienischen Behörden im vergangene