Kaffee, der in Kalifornien verkauft wird, muss künftig vor Krebsgefahr warnen
Am vergangenen Mittwoch entschied ein Richter in Los Angeles, dass Starbucks und andere Kaffeeanbieter in Kalifornien ihre Kunden davor warnen müssen, dass eine im Kaffee enthaltene Substanz Krebs verursachen kann. Die Chemikalie Acrylamid entsteht bei der Kaffeeröstung und ist auch in Kartoffelchips, Pommes Frites und Toast enthalten.
Die Nichtregierungsorganisation CERT (Council for Education and Research on Toxics) hatte die Kaffeeindustrie verklagt und von ihr verlangt, Acrylamid entweder aus dem Verarbeitungsprozess zu entfernen oder die Verbraucher vor den Gefahren dieser Chemikalie zu warnen. Kaffeehersteller wenden ein, dass die Entfernung von Acrylamid den Geschmack des Getränks ruinieren würde. Acrylamid gilt nach dem kalifornischen Gesetz als krebserregender Stoff, und in seinem Urteil sagte Richter Elihu Berle aus Los Angeles, dass Kaffeeröster nicht vom Recht ausgenommen werden dürfen. Er fügte hinzu, dass Kaffeeanbieter keinen Nachweis erbracht hätten, dass Kaffeekonsum „vorteilhaft für die menschliche Gesundheit sei“.
Laut der American Cancer Society haben Forschungsstudien gezeigt, dass Acrylamid das Krebsrisiko bei Ratten und Mäusen erhöht. Dazu ist jedoch eine Dosis