Oscar-Verleihung nimmt unerwartetes Ende
Die diesjährige Oscar-Verleihung, die am Sonntag in Los Angeles stattfand, hatte vermutlich das ungewöhnlichste Ende in der 88-jährigen Geschichte der Veranstaltung. Nur wenige Momente, nachdem das Musical „La La Land“ als Gewinner in der Kategorie Bester Film bekanntgegeben wurde, erklärten Mitarbeiter der Show, dass dies ein Irrtum war: Der wirkliche Gewinner war das Drama „Moonlight“.
Bis zur Panne, die dadurch ausgelöst wurde, dass dem Überbringer des Preises der falsche Umschlag gegeben wurde, gab es nur wenige Überraschungen in den Hauptkategorien. Damien Chazelle, der Regisseur von „La La Land“ gewann den Oscar für die Beste Regie, und Emma Stone und Casey Affleck, die Stars von „La La Land“ und „Manchester by the Sea“, gewannen jeweils in den Kategorien Beste Hauptdarstellerin und Bester Hauptdarsteller. Mahershala Ali und Viola Davis, die beiden Favoriten in den Kategorien der Besten Nebendarsteller, gewannen jeweils für ihre Rollen in „Moonlight“ und „Fences“.
Es gab jedoch auch politische Momente. So boykottierte zum Beispiel der iranische Regisseur Asghar Farhadi, dessen Film „The Salesman“ den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewann, die Verleihung wegen