Amerikanisierung der deutschen Sprache
| Hanna: | Die Globalisierung hat es mittlerweile möglich gemacht, Informationen weltweit innerhalb von nur Sekunden auszutauschen. Doch auch einzigartige kulturelle Merkmale wie die Sprache scheinen mehr und mehr zu verschwimmen. Es gibt nicht erst seit Kurzem Stimmen, die einer Amerikanisierung der deutschen Sprache kritisch gegenüberstehen. |
| Michael: | Soweit ich weiß, spreche ich immer noch deutsch und nicht englisch. |
| Hanna: | Sei nicht so ignorant! Ich bin mir sicher, dass du früher oder später einen Anglizismus verwenden wirst. |
| Michael: | Darf ich das denn nicht? Lass mich doch reden, wie ich will! Aber gib mir ruhig Feedback, falls ich einen Anglizismus verwende! |
| Hanna: | Schon passiert. Sprich nächstes Mal lieber von einer Rückmeldung, wenn du möchtest, dass dir jemand Resonanz gibt. |
| Michael: | Ich finde es okay, wenn du mich auf meinen Sprachgebrauch aufmerksam machst. Aber bitte schreib mir nicht vor, wie ich reden soll. |
| Hanna: | Der Begriff „okay“ kommt aus dem Englischen ... |
| Michael: | Aber er ist mittlerweile aus der deutschen Sprache nicht mehr wegzudenken. Was sagt man denn sonst anstelle von okay? |
| Hanna: | Sag einfach „in Ordnung“. |
| Michael: | Ich verstehe trotzdem nicht, wieso der Gebrauch von Anglizismen mit einigen Leuten nicht fein ist. |
I. Theory
Like in English, the imperative mood is used to make commands or suggestions. Commands can be either softened or stressed with the use of accompanying words like bitte- which is placed either before the command phrase or directly after the pronoun (when applicable).| Nehmen Sie bitte Platz. Please take your seats. Pass auf! Pay attention! Fangen wir an! Let us begin. |
II. Imperative Formation
A. Du
When addressing someone in the second person informal, the imperative is formed with the verb stem, without the -st du ending. For most verbs, it is optional to add an -e as well. However, for verbs that require an -e when conjugating them with du (arbeiten-arbeitest, antworten-antwortest), the -e is mandatory.| Sei still! Be quiet! Tue* das nicht! Don’t do that! *here, the -e is optional. Beantworte* die Frage! Answer the question! *here, the -e is required. |
With the exception of e-ie and e-i stem-changing verbs (sehen, helfen, etc.), the vowel change is not present in the imperative form:
| Fahr langsam! Drive slowly! Trag einen Mantel! Wear a coat! But: Hilf mir! Help me! Lies das Buch! Read the book! |
B. Ihr
To give a command when addressing the second person informal plural, you simply use the present tense verb form:| Sprecht langsamer! Speak slower! Lauft los! Start walking! Sagt mir es! Tell me! |
C. Sie
Like ihr, Sie also takes its present tense form (the same as the infinitive). Commands with sie often include the pronoun as well.| Bringen Sie den Wein mit! Bring the wine with you! Bitte setzen Sie sich. Please, sit down. Beantworten Sie die Email! Answer the email! |
D. Wir (making suggestions)
To convey a suggestion, the wir form of the verb goes before the pronoun wir.| Holen wir uns einen Drink. Let’s get a drink. Gehen wir ins Restaurant. Let’s go to the restaurant. Reservieren wir einen Tisch. Let’s reserve a table. |
IV. Commands with the infinitive
Signage or general rules often use the infinitive to convey a command or that something is prohibited. This is often also seen in recipes.| Nicht stören! Do not disturb! Nicht anfassen! Do not touch! Das Gemüse gut waschen. Wash the vegetables well. Die Kartoffeln kochen. Cook the potatoes. |
Replace each of the following modal verb constructions with the imperative form of the verb. If it is possible to add the option -e, please do so.
- Du darfst hier nicht rauchen.
hier nicht! - Du musst schneller arbeiten.
schneller! - Wir sollten uns die neue Kunstausstellung im Museum ansehen.
wir uns die neue Kunstausstellung. - Ihr müsst mich morgen anrufen.
mich morgen! - Sie sollten sich Ihre Optionen reiflich überlegen.
Sie sich Ihre Optionen. - Du musst vorsichtig sein. Der Fußpfad ist hier steil.
! Der Fußpfad ist hier steil. - Wir sollten die Stadt nach der Konferenz besichtigen.
wir die Stadt nach der Konferenz. - Du musst eine Rettungsweste tragen, wenn du Wasserski laufen willst.
eine Rettungsweste, wenn du Wasserski laufen willst. - Sie sollten jetzt mit dem Referat beginnen.
Sie jetzt bitte mit dem Referat. - „Sie müssen stehen bleiben!“ sagte der Polizist zum Räuber.
Der Polizist sagte zum Räuber: „ Sie !“
In each of the dialogue blanks, insert the correct verb in the the correct imperative form.
| machen | schicken | suchen | erzählen | aufnehmen | beginnen anrufen | finden | anfangen | erledigen | sein | rekrutieren |
Chef: wir mit der Projektbesprechung ?
Alex: Ja.
Matthias: Ja, wir.
Chef: Habt ihr schon einen Haushaltsbericht vorbereitet?
Alex: Noch nicht.
Chef: Bitte, das sofort!
Mathias: Soll ich den Projektvorschlag auch übersetzen lassen?
Chef: Ja, ihn noch heute zum Übersetzer.
Mathias: In welche Sprache?
Chef: Der Kunde ist Franzose…
Matthias: Oh, ich kenne keinen Übersetzer für Französisch…
Chef: Dann einen!
Alex: Ich spreche noch heute mit dem Kunden. Haben wir schon einen Liefertermin für den Projektvorschlag?
Chef: ihm, dass alles vor Freitag geliefert wird.
Mathias: Wir müssen auch noch die Webseite des Projekts aktualisieren.
Chef: dafür Fühlung mit dem Webseitendesigner .
Matthias: Alex, wir das doch selbst.
Chef: Nein! Matthias, kein Narr! den Designer ! … Sonst noch etwas?
Alex: Ja. Ich kann die E-Mail-Adresse des Webseitendesigners nicht finden…
Matthias: Ich auch nicht…
Chef: Ach ihr beide, auf der Kontaktliste nach seinem Namen!
Matthias und Alex: Ach so… machen wir jetzt Mittagspause?
Chef: Noch eine Sache… mir zwei neue kompetente Projektleiter…!
Alex: Ja.
Matthias: Ja, wir.
Chef: Habt ihr schon einen Haushaltsbericht vorbereitet?
Alex: Noch nicht.
Chef: Bitte, das sofort!
Mathias: Soll ich den Projektvorschlag auch übersetzen lassen?
Chef: Ja, ihn noch heute zum Übersetzer.
Mathias: In welche Sprache?
Chef: Der Kunde ist Franzose…
Matthias: Oh, ich kenne keinen Übersetzer für Französisch…
Chef: Dann einen!
Alex: Ich spreche noch heute mit dem Kunden. Haben wir schon einen Liefertermin für den Projektvorschlag?
Chef: ihm, dass alles vor Freitag geliefert wird.
Mathias: Wir müssen auch noch die Webseite des Projekts aktualisieren.
Chef: dafür Fühlung mit dem Webseitendesigner .
Matthias: Alex, wir das doch selbst.
Chef: Nein! Matthias, kein Narr! den Designer ! … Sonst noch etwas?
Alex: Ja. Ich kann die E-Mail-Adresse des Webseitendesigners nicht finden…
Matthias: Ich auch nicht…
Chef: Ach ihr beide, auf der Kontaktliste nach seinem Namen!
Matthias und Alex: Ach so… machen wir jetzt Mittagspause?
Chef: Noch eine Sache… mir zwei neue kompetente Projektleiter…!