Wenn jemand tief in die Tasche greifen muss, bedeutet das, dass er viel Geld bezahlen muss.
Die Redewendung ist umgangssprachlich und der Ursprung der Redensart ist unbekannt, es wird aber vermutet, dass sie aus dem Mittelalter stammt. Die Tasche oder das Portmonee wird auch als Säckel, Sack oder Beutel bezeichnet. Die meisten Redewendungen mit dem Begriff Tasche haben mit Geld zu tun. Das passt auch zur Geschichte des Wortes selbst: Man deutet als Wurzel das lat. Verb taxare (abschätzen; daher auch Taxi und taxieren), das sich zu volkslateinisch tasca (aufgetragenes Pensum) weiterentwickelt hat. Zu tasca gehören auch das englische task und das französische tâche (beide mit der Bedeutung Aufgabe). Aus der auferlegten Tagesaufgabe des Tagelöhners erwuchs die Bedeutung Tageslohn, die schließlich auf den Beutel übertragen wurde, in dem dieser Lohn heimgetragen wurde. In diesem Sinne hat das seit dem 9. Jahrhundert nachweisbare Lehnwort den ganzen deutschen Sprachraum erobert. Der später aufgekommene, in den Kleidern eingenähte Tragbeutel heißt bis heute in der Umgangssprache Sack. Das, was man in der Tasche hat, gilt als verfügbarer Besitz und manch einer muss tief in die Tasche greifen, um etwas zu finden.
Die wortwörtliche Übersetzung von “Tief in die Tasche greifen müssen” ist “To must grab deep into your pocket”. Auf Englisch würde man auch die Redewendung “to have to reach deep into your pockets” oder “to have to dig deep in your pockets” oder “to spend more” verwenden.
The taxpayers have to reach deep into their pockets for the Elbphilharmonie. Around 800 million euros are currently invoiced.
The target group is disposed to spend more, not only for sustainable foods, but also for clothing, vacations and furniture.
Die Redewendung ist umgangssprachlich und der Ursprung der Redensart ist unbekannt, es wird aber vermutet, dass sie aus dem Mittelalter stammt. Die Tasche oder das Portmonee wird auch als Säckel, Sack oder Beutel bezeichnet. Die meisten Redewendungen mit dem Begriff Tasche haben mit Geld zu tun. Das passt auch zur Geschichte des Wortes selbst: Man deutet als Wurzel das lat. Verb taxare (abschätzen; daher auch Taxi und taxieren), das sich zu volkslateinisch tasca (aufgetragenes Pensum) weiterentwickelt hat. Zu tasca gehören auch das englische task und das französische tâche (beide mit der Bedeutung Aufgabe). Aus der auferlegten Tagesaufgabe des Tagelöhners erwuchs die Bedeutung Tageslohn, die schließlich auf den Beutel übertragen wurde, in dem dieser Lohn heimgetragen wurde. In diesem Sinne hat das seit dem 9. Jahrhundert nachweisbare Lehnwort den ganzen deutschen Sprachraum erobert. Der später aufgekommene, in den Kleidern eingenähte Tragbeutel heißt bis heute in der Umgangssprache Sack. Das, was man in der Tasche hat, gilt als verfügbarer Besitz und manch einer muss tief in die Tasche greifen, um etwas zu finden.
Die wortwörtliche Übersetzung von “Tief in die Tasche greifen müssen” ist “To must grab deep into your pocket”. Auf Englisch würde man auch die Redewendung “to have to reach deep into your pockets” oder “to have to dig deep in your pockets” oder “to spend more” verwenden.
Beispiel 1:
Für die Elbphilharmonie müssen die Steuerzahler sehr tief in ihre Taschen greifen. Aktuell stehen rund 800 Mio. Euro auf der Rechnung.The taxpayers have to reach deep into their pockets for the Elbphilharmonie. Around 800 million euros are currently invoiced.
Beispiel 2:
Für nachhaltige Lebensmittel, aber auch für Kleidung, Urlaub und Möbel greift die Zielgruppe auch gerne tiefer in die Taschen.The target group is disposed to spend more, not only for sustainable foods, but also for clothing, vacations and furniture.