Verstärkt der Einsatz von Technologie den kognitiven Abbau?
Die Ergebnisse, die letzte Woche in der Fachzeitschrift Nature Human Behavior veröffentlicht wurden, zeigen jedoch etwas Überraschendes.
Die Forscher untersuchten 57 Studien mit über 400.000 älteren Erwachsenen. Sie stellten fest, dass die Nutzung von Technologie mit einem 42 % geringeren Risiko kognitiver Beeinträchtigungen assoziiert war. Das bedeutet, dass Technologie einen positiven Effekt auf das Gehirn hat.
Es gibt eine gegenteilige Theorie, die „Theorie der kognitiven Reserve“. Sie besagt, dass komplexe geistige Aktivitäten zu besseren kognitiven Leistungen im Alter führen. Vielleicht kann Technologie das Risiko eines kognitiven Verfalls verringern, indem sie uns hilft, neurologisch aktiver zu sein.
Profitiert das Gehirn also vielleicht kurzfristig von der Nutzung von Technologie, aber könnte langfristig eine „digitale Demenz“ auftreten?
Ich denke, dass hier weitere Forschung notwendig ist. Wir müssen geduldig