Katastrophen erhöhen die Resilienz einer Gesellschaft
Forscher haben in einem großen zeitlichen und räumlichen Rahmen nach dauerhaften Mustern menschlichen Verhaltens gesucht.
Mit Hilfe statistischer Modelle analysierten sie archäologische Aufzeichnungen aus 30.000 Jahren. Sie verfolgten die Auswirkungen von Kriegen, Hungersnöten und Klimawandel in 16 Gesellschaften in allen Teilen der Welt, vom kanadischen Yukon bis zum australischen Outback.
Jede Gesellschaft erleidet Krisen und Rückschläge. Manche dauern nur ein paar Generationen, andere wiederum sehr viel länger.
Erstaunlicherweise zerstören häufige Rückschläge die Gesellschaften nicht und machen sie nicht anfälliger für neue Katastrophen. Vielmehr wird eine Gesellschaft umso widerstandsfähiger, je öfter sie Katastrophen erlebt. Spätere Katastrophen sind weniger schwerwiegend, und die Gesellschaft erholt sich schneller.
Eine weitere erstaunliche Erkenntnis aus der Studie war, dass viele Rückschläge mit dem Klimawandel zusammenhängen. Es scheint, dass das Klima unsere größte Schwachstelle ist.
Könnte uns diese Forschung also bei der Bekämpfun