Papst Franziskus ruft bei seinem Besuch in Ungarn zu Frieden und Mitgefühl auf
Zuvor hatte Papst Franziskus Budapest im Jahr 2021 kurz besucht. Damals war er nur sieben Stunden im Land, was viele ungarische Katholiken verärgerte.
Warum also hat Papst Franziskus Ungarn erst jetzt besucht?
Wahrscheinlich wegen Victor Orbán und der migrantenfeindlichen Politik der ungarischen Regierung. Das Mitgefühl des Papstes für Flüchtlinge ist weltweit bekannt.
Aber warum besuchte er Ungarn ausgerechnet jetzt? Die ungarische Regierung hat ihre Politik der Ablehnung von Migranten nicht geändert.
Ich denke, der Papst wollte Victor Orbán und seiner Regierung zwei Botschaften übermitteln. Ungarn blockiert nicht nur den Zustrom von Migranten, sondern verweigert auch Militärhilfe für die Ukraine. Im Januar legte Ungarn ein Veto gegen die Bewilligung von 500 Millionen Euro an EU-Militärhilfe für die Ukraine ein.
In seiner Ansprache in Budapest sprach Papst Franziskus eindringlich über Frieden und über die Grundprinzipien der Europäischen Union. Er verurteilte die „pubertä