Wir beginnen mit einer Beinahe-Katastrophe, der 182 Menschen nur knapp entkommen sind. Auf einem Flug nach Israel griff der Co-Pilot den Flugkapitän an und versuchte dann, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen und es zum Absturz zu bringen. Doch dem verwundeten Piloten gelang es, die Cockpit-Tür zu öffnen. Dadurch konnten Passagiere die Kontrolle über das Flugzeug zurückgewinnen und es sicher landen. Das mutige Handeln des Piloten und das beherzte Eingreifen von Passagieren vereitelte eine Tragödie.
Danach sprechen wir über den Brexit. Oder besser gesagt, über eine neue Umfrage in Großbritannien. Sie zeigt, dass sich viele Briten eine Rückkehr Großbritanniens in die EU wünschen. Es gibt einige Bedenken, alte Debatten wieder aufleben zu lassen, doch die meisten Briten wünschen sich ganz klar engere Beziehungen zu Europa. Es gibt verschiedene Optionen.
Und zum Schluss sprechen wir über eine Nutzpflanze, die zum ersten Mal in Italien angebaut wird. Sie ist ein wichtiger Teil der kulinarischen Kultur Italiens. Bisher wurde sie ausschließlich importiert. Doch eine Familie in Sizilien ist nun dabei, das zu ändern. Können Sie erraten, worum es sich handelt? Nein? Sie werden es gleich erfahren.
Wir wollen mit unserem Programm beginnen. Ein mutiger Flugkapitän rettet sein Flugzeug vor einer Katastrophe.
Auf einem Flydubai-Flug von Dubai nach Tel Aviv am 30. September hat der Co-Pilot den Flugkapitän angegriffen und versucht, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen. An Bord befanden sich 182 Passagiere, die meisten von ihnen Israelis.
Der Co-Pilot hatte den Piloten mit einer Notaxt angegriffen und schwer verletzt. Der Co-Pilot stammt aus Oman und war bekannt für seine extremistischen Ansichten. In Oman war ihm das Fliegen untersagt worden, doch später erhielt er eine Anstellung bei Flydubai. Es ist unklar, wie er die Sicherheitsüberprüfungen für diesen Job bestanden hat.
Behörden und Sicherheitsexperten aus vielen Ländern versuchen jetzt zu klären, was genau passiert ist.
Der Flugkapitän, Smit Machchhar, wurde schwer verletzt. Dennoch gelang es ihm, die normalerweise gesicherte Cockpit-Tür zu öffnen. So konnten die Besatzung und Passagiere den Co-Piloten überwältigen. Eine auf dem Flug mitreisende andere Crew war in der Lage, das Flugzeug zu übernehmen und notzulanden.
Smit Machchhar stammt aus Indien. Von seinem Krankenhausbett aus sprach er mit dem indischen Premierminister Narendra Modi. Machchhar sagte, er habe gewusst, dass er schnell handeln müsse, um das Leben aller Passag
Der britische Premierminister Andy Burnham denkt, dass Großbritannien wieder der Europäischen Union beitreten sollte.
Viele Briten sehen das genauso. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass fast die Hälfte der Briten einen Wiedereintritt in die EU befürwortet. Einige Kabinettsminister befürchten jedoch, dass alte Brexit-Argumente wieder aufleben könnten.
Die Umfrage ergab außerdem, dass die Labour-Partei Stimmen gewinnen könnte, wenn sie einen Wiedereintritt in die EU unterstützt.
Sollte es also eine neue Abstimmung geben? Oder sollte vielleicht das Parlament oder die Regierung entscheiden? Burnham diskutierte diese Ideen vor kurzem in einer Rede. Er sagte, dass alle Optionen, einschließlich eines Wiedereintritts, geprüft werden sollten.
Andere Optionen sind die Fortführung des Status quo oder die Erleichterung der Handelsbeziehungen. Die meisten Briten wünschen sich engere Beziehungen zur EU. Manche sind jedoch nach wie vor besorgt über Einwanderung und über die Souveränität ihres Landes.
Bei einem gemeinsamen Auftritt in Madrid am vergangenen Mittwoch begrüßten der französische Präsident Emmanuel Macron und der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez die Idee eines Wiedereintritts. Macron
Kaffee wurde bisher immer in warmen Ländern nahe dem Äquator angebaut. Dort ist das Klima heiß, es regnet viel und es gibt hohe Berge – ideale Bedingungen für den Kaffeeanbau. Der meiste Kaffee kommt aus Brasilien, Kolumbien, Äthiopien, Vietnam und anderen Ländern in Lateinamerika, Afrika und Asien.
Nun hat zum ersten Mal eine Familie in Sizilien Arabica-Kaffeepflanzen auf ihrem eigenen Land angebaut. Und zwar im Freien, nicht in einem Gewächshaus. Sie haben rund 100 kg Kaffeekirschen gepflückt und daraus etwas mehr als 15 Kilogramm geröstete Kaffeebohnen gewonnen.
Italien ist berühmt für seine Liebe zum Kaffee. Die meisten Italiener trinken jeden Tag Kaffee. Viele sagen, er sei ein wichtiger Teil ihres Lebens. Normalerweise importiert die italienische Kaffeeindustrie rohe Kaffeebohnen aus anderen Ländern, um sie dann in heimischen Röstereien zu rösten.
Doch aufgrund der Klimaerwärmung könnte Italien nun möglicherweise Kaffee im eigenen Land anbauen. Ist das eine gute Sache? Ich bin mir nicht sicher.
Es wäre vielleicht nicht schlecht, wenn man in Italien Kaffee anbauen könnte. Aber wie sieht es mit der ökologischen Nachhaltigkeit des Kaffeeanbaus außerhalb seiner Ursprungsregionen aus?
Es hat mich gefreut, meine Gedanken mit Ihnen zu teilen.
Alles in allem würde ich es lieber sehen, wenn es keine globale Erwärmung gäbe und Italien weiterhin Rohkaffeebohnen importieren würde.
Bis zur nächsten Folge!