Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran sorgen für Turbulenzen auf den globalen Energiemärkten
Historisch gesehen war die Außenpolitik der USA immer stark vom Öl aus dem Nahen Osten geprägt. Aber auch nach dem Erreichen der energiewirtschaftlichen Unabhängigkeit bleiben die USA in dieser Region stark präsent. Während US-Vertreter die geringere Abhängigkeit des Landes vom Öl aus dem Persischen Golf als Rechtfertigung für Militäraktionen anführen, sind die Benzinpreise nach dem Angriff auf den Iran dennoch gestiegen, was die Volatilität des Marktes deutlich macht.
Der Krieg mit dem Iran hat die Ölpreise in die Höhe schnellen lassen. Er hat die Straße von Hormus, durch die etwa 20 % des weltweiten Öls und Flüssigerdgases transportiert werden, praktisch dichtgemacht. Die Ölfelder in den Ländern des Nahen Ostens haben ihre Produktion gedrosselt, da die Lagerkapazitäten erschöpft sind. Katar, ein wichtiger Erdgaslieferant, hat ebenfalls seine Exporte eingestellt.
Die plötzliche Energiekna