Die UNESCO will die Ethik von Neurotechnologien regulieren
Am 5. November verabschiedete die UNESCO globale Leitlinien zur ethischen Nutzung von Neurotechnologien. Unter Neurotechnologien versteht man Systeme, die direkt mit Gehirn und Nervensystem interagieren. Dieses sich rasant entwickelnde Gebiet nutzt sogenannte „neuronale Daten“ – Daten, die vom Gehirn und dem Nervensystem produziert und beispielsweise von Smartwatches oder anderen Wearables erfasst werden. Dieses Gebiet wird häufig mit dem „Wilden Westen“ verglichen.
Mit Milliardeninvestitionen in Neurotechnologie, darunter auch von Elon Musk und Meta, wächst die Forderung nach Regulierung. Die neuen Leitlinien sollen die Menschen über die Risiken und Vorteile von Neurotechnologie aufklären, damit sie fundierte Entscheidungen über deren Einsatz treffen können. Die Leitlinien enthalten Empfehlungen zum Schutz neuronaler Daten und gehen auf eine Reihe von Bedenken ein, wie beispielsweise den potenziellen Missbrauch von Neurotechnologie für Schleichwerbung.
Kritiker argumentieren jedoch, dass die Forderung nach Regulierung eher auf Angst als auf nachgewiesenen aktuellen Risiken basiert. Sie betonen den Nutzen dieser Technologie. So hat der Einsatz von KI die Entschlüsselung von Gehirndat