New Yorker U-Bahn bietet Fahrgästen die Möglichkeit, ihre Gefühle auszudrücken
Ein enger Tunnel in der New Yorker U-Bahn ist zu einem Raum für informelle Therapie geworden. Das Projekt ist als „Subway Therapy“ bekannt und wurde vom Künstler Matthew Chavez ins Leben gerufen. Es besteht aus Tausenden von Haftnotizen, auf denen Fahrgäste ihre Gedanken, Hoffnungen, Ängste und ihren Humor zum Ausdruck bringen. Die Notizen reichen von politischen Kommentaren bis hin zu sehr persönlichen Gedanken.
Chavez startete „Subway Therapy“ kurz nach den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2016. Obwohl das Projekt nicht explizit politisch ist, spiegelt es doch unweigerlich das politische Klima wider. Das beeinflusst, was die Menschen schreiben. Viele Pendler halten an, um die Notizen zu lesen, und sagen, dass sie einen positiven Einfluss auf ihren Tag haben.
Chavez verweist auf die einzigartige Atmosphäre in New York, wo die Menschen trotz der Hektik innehalten, sich schnell etwas von der