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Handy ausBußgeld

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Handy aus – Bußgeld
William Perugini / Shutterstock

Hanna: Immer mehr Menschen nutzen im öffentlichen Nahverkehr ein digitales Ticket. Dieses kurz vor der Fahrt über eine Handy-App zu kaufen, scheint für die meisten Fahrgäste vorteilhafter zu sein, als sich am Bahnsteig an einem Automaten anzustellen, um sich eine herkömmliche Fahrkarte aus Papier zu besorgen. Problematisch wird es bei der modernen Lösung jedoch, wenn bei einer Fahrkartenkontrolle der Akku leer ist und man deshalb sein Ticket nicht vorzeigen kann. In Hamburg muss man in diesem Fall jetzt Strafe zahlen. Das sei unfair, findet die „taz“ im Artikel „Unangebrachtes Bußgeld“ vom 30. April. Schließlich stelle man als Kunde die Hardware zu Verfügung und erspare dem Unternehmen die Automaten und das Papier. Die Zeitung fordert, dass die Kontrolleure für diese Fälle immer eine mobile Ladestation dabeihaben sollten.
Jana: Wer sich für ein digitales Ticket entscheidet, muss auch dafür sorgen, dass er es während der Fahrt vorzeigen kann. Wenn der Akkustand des Handys vor der Fahrt schon so niedrig ist, dass es eventuell ausgehen könnte, sollte man lieber auf Nummer sicher gehen und sich für eine Fahrkarte aus dem Automaten entscheiden.
Hanna: Aber man hat das Ticket doch gekauft! Auch wenn das Handy aus ist. Ich finde die Idee mit der mobilen Ladestation gar nicht übel. Die Verkehrsbetriebe können ruhig mal etwas für ihre Kunden tun.

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