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Erster Bürgerrat gibt Empfehlungen ab
New Africa / Shutterstock

Jana: Die neun Vorschläge des ersten Bürgerrats sind da! Der Bundestag hatte sich vorgenommen, die deutsche Bevölkerung mehr an Entscheidungen der Regierung zu beteiligen. Er schrieb daher 20.000 normale Bürger an, sich am ersten Bürgerrat zum ThemaErnährung im Wandel“ zu beteiligen. 2.200 Bürger schrieben zurück und waren einverstanden. 160 Bürger wurden dann ausgelost. Allerdings lag dem ein Algorithmus zugrunde, der dafür sorgte, dass die 160 Bürger möglichst repräsentativ für die Bundesrepublik waren.
Michael: Ja, Gott sei Dank. Von den 2.200 Bürgern, die sich bereit erklärten, waren 70 % Akademiker. Die haben wir im Bundestag schon genug.
Jana: Unter den 160 Bürgern, die ausgelost wurden, waren 26 % Akademiker. Die Bürger trafen sich an drei Wochenenden zu Diskussionen und in vielen Online-Meetings. Die neun provokanten Ergebnisse wurden dem Bundestag nun vorgelegt.
Michael: So provokant sind sie nicht. Die Vorschläge sind auch in keiner Weise bindend. Außerdem hat der Bundestag den 160 Bürgern sowieso nicht vertraut. Ein wissenschaftlicher „Beirat“ wurde unseren Bürgern zur Seite gestellt, der sicherlich dafür gesorgt hat, dass alles schön auf Linie blieb.
Jana: Der erste, durchaus provokante Vorschlag besagt, dass Schulen und Kitas allen Kindern, Erziehern und Lehrkräften ein kostenloses und gesundes Mittagessen zur Verfügung stellen müssen. Das Essen soll sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung orientieren.

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