Keine Butter mehr im Krankenhaus
2 February 2023
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| Michael: | Nahrungsmittel sind in der letzten Zeit bekanntlich signifikant teurer geworden. Dazu gehört auch die beliebte Butter, die für viele Deutsche als unverzichtbar gilt, nicht nur auf dem Frühstücksbrötchen. Wer jedoch in diesen Tagen in einem Krankenhaus des Hamburger Klinikkonzerns Asklepios behandelt wird, muss darauf verzichten – zumindest als Kassenpatient. Stattdessen gibt es Margarine. Der Konzern begründet das mit dem Erfordernis zu sparen. Die „taz“ rechnet im Artikel „Keine Butter bei die Kranken“ vom 24. Januar vor, dass der Spar-Effekt in Bezug auf das Jahresergebnis des Unternehmens gar nicht so dringend sei. Außerdem sei unverständlich, warum die Patienten ungleich behandelt würden. Denn als Privatpatient würde einem bei Asklepios nicht die Butter vom Brot genommen. |
| Jana: | Zumindest wird auf den ersten Blick nicht in der medizinischen Versorgung gespart. Ich finde es durchaus vertretbar, dass man auf Butter verzichten kann. |
| Michael: | Ich finde, Butter gehört einfach dazu. Ein einziges Mal habe ich Margarine probiert, die schmeckt mir überhaupt nicht. |
| Jana: | Was würdest du bloß machen, wenn du jetzt in eines der besagten Krankenhäuser müsstest? |
| Michael: | Die richtige Ernährung trägt doch zum Genesungsprozess bei. Und ich glaube, ich wäre nicht der Einzige, der das alles nicht stillschweigend hinnehmen würde. |