„Mr. Beam“ gewinnt dreifach geteilten Nobelpreis für Physik
13 October 2022
| Jana: | Der 77 Jahre alte Österreicher Anton Zeilinger hat zusammen mit dem Franzosen Alain Aspect und dem US-Amerikaner John F. Clauser den Nobelpreis für Physik zugesprochen bekommen. Alle drei Physiker haben empirisch nachgewiesen, dass sich mikroskopisch kleine Quantenteilchen durch „Verschränkung“ gegenseitig beeinflussen und sich wie ein Teilchen benehmen können, obwohl sie eine unglaublich große Distanz voneinander entfernt sein können. Hier entwickelt Physik einen Wow-Effekt. Da Zeilinger „die Quanten auf Reisen schickt“, wird er auch Mr. Beam genannt, in Anspielung auf „Beam me up, Scotty“ aus der Kultserie „Raumschiff Enterprise“. Du, ich blicke hier einfach nicht durch. Robin, kapierst du das? |
| Robin: | Ähhh, … Nö. Aber du solltest das nicht persönlich nehmen. Keiner kapiert das. Schlichtweg, weil es eigentlich unmöglich sein sollte. Ist es aber anscheinend nicht. Es bedeutet eigentlich nichts weiter, als dass wir manche Dinge über unser Universum noch nicht wirklich verstehen. Selbst Einstein war von der ganzen Sache in höchstem Maße irritiert und sprach von „spukhafter Fernwirkung“. |
| Jana: | Na dann. Einstein wollte die ganze Theorie widerlegen und konnte es nicht, richtig? |