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Sensationeller Nazi-Fund in Hagen-Eckesey

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Sensationeller Nazi-Fund in Hagen-Eckesey
Lutsenko_Oleksandr / Shutterstock.com

Diana: Die Flutkatastrophe in Deutschland kostete mindestens 190 Menschen das Leben und richtete Schäden in Milliardenhöhe an. Die betroffenen Regionen werden Jahrzehnte brauchen, um alle Schäden zu beseitigen. Allerdings haben die Überschwemmungen auch zu einem Sensationsfund in Hagen geführt. Ein Mann namens Sebastian Yurtseven, ein Geschichtslehrer an einem Gymnasium, wollte seiner Tante bei den Aufräumarbeiten ihres Hauses helfen. Das Erdgeschoss des Hauses war durch die Überschwemmung völlig durchnässt worden. Dabei brach an einer Wand eine Rigips-Platte heraus. Und hinter dieser Wand gab es eine Art Schacht, ungefähr 30 cm weit. Unser Geschichtslehrer sah dort ein paar Gegenstände, fasste hinein und hielt eine Zeitung aus dem Jahre 1945 in der Hand.
Robin: Gibt’s ja nicht! Ich liebe solche Entdeckungsgeschichten. Es ist dabei auch fast egal, was es ist oder als wie bedeutsam er sich später erweist. Was muss Carter gefühlt haben, als er vor der Grabkammer von König Tutenchamun stand, der Paläoanthropologe Johansson als er Lucy entdeckte, Basil Brown mit Sutton Hoo oder Schliemann mit Troja? Erzähl bloß weiter ...
Diana: Also auf dieser Ebene ist unser Nazi-Versteck jetzt nicht. Aber Yurtseven gab später an, eine Gänsehaut gehabt zu haben. Und da kannte er das Ausmaß seines Fundes noch nicht. Es gibt nach Angaben der Experten eine Unmenge an Material. Historiker sind wahnsinnig aufgeregt. Bisher fand man Pistolen, Gasmasken, Nazi-Schlagringe, Briefe, ein Hitler-Porträt, Dokumente, einen NSDAP-Parteiadler. Das älteste Dokument bisher kommt aus dem Jahr 1928. Es handelt sich wohl um Materialien der örtlichen Dienststelle der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt.

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