Der brüchige Waffenstillstand in der Ostukraine könnte kippen
Am Montag forderte das US-Außenministerium Russland auf, die Spannungen mit der Ukraine nicht weiter zu verschärfen. Russland hat in den vergangenen Tagen Truppen und Panzer in die Nähe der ukrainischen Grenze verlegt. Die Truppenbewegungen sind der Grund für die jüngsten Spannungen zwischen Russland, den USA und ihren NATO-Verbündeten.
Der Westen hat der Ukraine seine Unterstützung zugesagt. Der ukrainische Präsident Selenskyj sprach mit US-Präsident Joe Biden, Premierminister Boris Johnson und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Diese äußerten sich besorgt über die jüngste militärische Aufrüstung Russlands und bekräftigten ihre Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine.
Selenskyj forderte die NATO auf, ihre Militärpräsenz am Schwarzen Meer zu verstärken, um eine „stärkere Abschreckung“ für Moskau zu sein. Die US-Streitkräfte in Europa erhöhten ihre Alarmbereitschaft. Am Dienstag haben hochrangige russische und US-amerikanische Regierungsvertreter die Lage im Südosten der Ukraine besprochen.