Screen width of at least 320px is required. Screen width can be adjusted by widening your browser window or adjusting your mobile device settings. If you are on a mobile device, you can also try orienting to landscape.

25 March 2021

Reisewarnung für Mallorca aufgehoben - ab in den Urlaub?

18 March 2021

Schweiz stimmt für Verhüllungsverbot

18 March 2021

Berlinale: Gewinner verkündet, aber Preisverleihung erst im Juni

11 March 2021

Düsseldorf verhängt Verweilverbot

11 March 2021

Teureres Fleisch zum Wohl der Tiere

4 March 2021

Das Fleisch-Paradox

4 March 2021

Gendern – wie geht es weiter mit der deutschen Sprache?

25 February 2021

Kampf um das Einfamilienhaus

25 February 2021

Berliner Polizei vertreibt Spaziergänger mit Hubschrauber

Speed 1.0x
/
aa
AA

Teureres Fleisch zum Wohl der Tiere

11 March 2021
Teureres Fleisch zum Wohl der Tiere

Michael: Immer wieder hört man in den Medien ja von den desolaten Zuständen in der deutschen Tierhaltung. Die Tiere leben teilweise dicht gedrängt in Ställen ohne Tageslicht. Aus dem Landwirtschaftsministerium kommt nun ein neuer Vorschlag, der für mehr Tierwohl sorgen soll. Geplant ist eine zusätzliche Abgabe auf Produkte wie Fleisch, Milch und Eier. Mit diesen Mehreinnahmen sollen die Bauern den Ausbau ihrer Ställe finanzieren, sodass die Tiere unter besseren Bedingungen gehalten werden können. Unklar ist noch, wie das genau geschehen soll – etwa durch eine zusätzliche Abgabe pro Kilogramm Fleisch oder durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf tierische Produkte. „Dem liegt ein Denkfehler zugrunde“, schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ im Artikel „Tierwohl ohne Soli“ vom 2. März. Die deutschen Landwirte sollten lieber die Milliarden-Subventionen von der EU nutzen, um die Tierhaltung artgerechter zu gestalten. Die Mehrheit der Bevölkerung sei zwar für eine bessere Tierhaltung, das sage aber nichts über den Zahlungswillen und die Zahlungsmöglichkeiten der Mehrheit aus.
Jana: Die meisten Menschen wollen Fleisch und Milch aus artgerechter Tierhaltung. Aber den meisten Verbrauchern in Deutschland liegt das Wohl des eigenen Portemonnaies mehr am Herzen als das Wohl der Tiere. Der Anteil an Bio-Fleisch liegt im Gesamtabsatz unter 5 %. Die meisten Produkte stammen hier aus der Massentierhaltung. Deshalb finde ich den Vorschlag einer „Tierwohl-Abgabe“ richtig.

Continue the conversation

Go further and experience the full content — and understand how German is actually used.

Continue

Already have access? Log in.

Improve your German listening skills