Neue Studie: bahnbrechende neue Erkenntnisse zum Verständnis von Krebserkrankungen
Am 5. Februar veröffentlichte das Pan-Cancer Analysis of Whole Genomes-Konsortium in der Fachzeitschrift Nature eine wegweisende Studie zur Analyse des genetischen Codes von 2.658 Krebsarten. Die Studie ist das Ergebnis jahrzehntelanger Forschung von mehr als 1000 Wissenschaftlern in 37 Ländern und trägt wesentlich zu unserem Verständnis der Grundlagen von Krebs bei. Die Wissenschaftler verglichen Krebs mit einem 100.000-teiligen Puzzle, von dem sie nun 99 % der bisher fehlenden Teile gefunden haben.
Die Studie zeigt, dass Krebsmutationen äußerst komplex sind. Die Forscher konnten jedoch potenzielle Schwachstellen von Krebserkrankungen identifizieren, die Ansatzpunkte einer Behandlung sein könnten. Sie stellten fest, dass Krebs durchschnittlich etwa 3-4 fundamentale DNA-Mutationen enthält, die gesunde Zellen schädigen und zu deren unkontrolliertem Wachstum und schließlich zu Krebs führen. Nur 5 % aller Krebsarten haben diese Mutationen offenbar nicht. Darüber hinaus konnten die Wissenschaftler zeigen, dass ein Fünftel dieser Mutationen bereits Jahre oder Jahrzehnte vor einer Krebserkrankung auftritt.
Die Wissenschaftler hoffen, dass ihre Forschung zur Entwicklung diagnostischer Tes