Beschäftigte in Kitas fühlen sich nicht wertgeschätzt
14 November 2019
| Jana: | Ich habe auf der Internetseite des Deutschlandfunks am 28.10. 2019 ein Interview gehört, in dem es um die Frage ging, wie gut die Beschäftigten in Kindertagesstätten für ihren Beruf ausgebildet sind. Dabei wurden Daten aus verschiedenen Ländern gesammelt und die Kindergärtnerinnen und Kindergärtner wurden hier in einen internationalen Vergleich gestellt. Für Deutschland gibt es da sowohl gute als auch schlechte Nachrichten. 95 Prozent aller Kita-Beschäftigten haben eine Ausbildung gemacht, die sie dazu befähigt, mit jungen Kindern zu arbeiten. Diese Fachkräfte fühlen sich aber von der Gesellschaft in ihrem Beruf nicht anerkannt, was auch am Gehalt liegt. Außerdem ist Stress bei der Arbeit ein Thema, was sie stark betrifft, denn in vielen Kitas gibt es wohl zu wenig Kollegen. |
| Michael: | Ich finde die Arbeit der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner sehr wichtig. Die Bildung fängt nicht erst in der Schule an. Was wurde denn noch in dieser Studie untersucht? |
| Jana: | Die Weiterbildung war auch ein Thema. |
| Michael: | Wie könnte ich mich als Kindergärtner denn weiterbilden? |
| Jana: | Aktuelles Thema in den Kitas ist gerade, dass viele Kinder mit anderen Muttersprachen in die deutsche Gesellschaft integriert werden. Da wünschen sich die Kita-Beschäftigten, dass sie in dieser Beziehung weitergebildet werden könnten. |