Glyphosatverbot ab 2024
14 November 2019
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| Jana: | Gute Nachricht! Das Bundeskabinett hat im September ein bundesweites Verbot des umstrittenen Unkrautgifts Glyphosat ab 2024 beschlossen. Die Anwendung des Zeugs durch Privatpersonen und auf öffentlichen Flächen wie Parks soll schon ab 2020 verboten werden. Außerdem soll es bereits ab 2020 Einschränkungen für Bauern, wie beispielsweise bei der Nutzung kurz vor der Ernte, geben. Man denkt, dass das den Verbrauch um etwa 75 % senken wird. Das Verbot soll zum Schutz der Artenvielfalt und zum Insektenschutz beitragen. Seit den 70iger Jahren vertreibt die Firma Monsanto das Unkrautgift unter dem Namen Roundup. Es gibt aber auch andere Anbieter. |
| Michael: | Gehört es nicht mittlerweile zu Bayer? |
| Jana: | Genau. Es ist nach wie vor umstritten, ob Glyphosat krebserregend ist oder nicht. Die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO stuft Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, die amerikanische Umweltbehörde EPA und viele andere Behörden kamen zu dem Schluss, dass Glyphosat nicht krebserregend ist. Was denkst du? |
| Michael: | Wer weiß? Zumindest ist Glyphosat in Deutschland jetzt nicht mehr erlaubt. 5.000 Tonnen von dem Zeug werden in Deutschland jährlich verwendet. Das ist keine gute Nachricht für Bayer. |