Die USA feiern 50 Jahre Mondlandung
Am vergangenen Wochenende vor fünfzig Jahren betrat zum ersten Mal ein Mensch den Mond. Veranstaltungen in Washington und anderen Städten in den USA gedachten der Apollo 11-Mission, der Mondlandung und der ersten Schritte auf der Mondoberfläche.
Am Freitag- und Samstagabend verwandelten Weltraum-Fans das Washington-Monument in ein lebensgroßes Bild der Saturn-V-Rakete, die die Astronauten zum Mond gebracht hatte. Im Kennedy Space Center in Florida, wo die Apollo 11-Mission gestartet war, fanden eine Drohnen-Lichtshow und ein Orchesterkonzert statt, das von der britischen Popgruppe Duran Duran angeführt wurde. Außerdem gab es Treffen von NASA-Mitarbeitern aus der Apollo-Zeit, Museumsausstellungen und Auktionen seltener Weltraum-Memorabilien.
Die Apollo 11-Mission verließ die Erde am 16. Juli 1969. Vier Tage später landete die Mondkapsel „Eagle“ auf der Mondoberfläche. Ungefähr sechs Stunden nach der Landung betrat der amerikanische Astronaut Neil Armstrong, gefolgt von seinem Kollegen Buzz Aldrin, den Mond. Die Landung beendete den „Wettlauf ins All“, der in den 50er und 60er Jahren zwischen den USA und der Sowjetunion ausgetragen wurde.