Amazon-Gründer präsentiert ehrgeizige Vision für eine Besiedelung des Weltraums
Jeff Bezos, der Gründer von Amazon und Inhaber des Raumfahrtunternehmens Blue Origin, präsentierte am vergangenen Donnerstag in Washington eine neue Mondlandefähre. Während seiner Rede sprach er von einer Zukunft, in der eine Billion Menschen in Weltraumkolonien leben würden, in denen es ertragreiche Felder und Hochgeschwindigkeitstransport geben werde.
Bezos argumentierte, dass Menschen den Weltraum besiedeln müssten, weil der derzeitige Energieverbrauch der Menschheit nicht nachhaltig sei. Das Leben auf der Erde würde eine Rationierung der Energie erfordern. Der Rest des Sonnensystems hingegen habe praktisch unbegrenzte Ressourcen zur Verfügung, fügte er hinzu. Kurzfristig werde die neue Mondlandefähre von Blue Origin die Erforschung des Weltraums voranbringen und helfen, das Ziel von Präsident Trump zu erreichen, bis 2024 erneut Astronauten zum Mond zu senden.
Bezos‘ langfristige Vision ist jedoch nicht die Besiedelung des Mondes oder anderer Planeten durch die Menschen. Stattdessen stellt er sich künstliche Lebensräume im Weltraum vor, die viele Quadratkilometer groß sind und in denen jeweils mindestens eine Million Menschen leben können. Bezos sagt, dass diese Lebensräume prakt