Österreichische Regierung will Rauchverbot aufheben
Am vergangenen Donnerstag beschloss das österreichische Parlament, das generelle Rauchverbot in Bars und Restaurants aufzuheben, das im Mai in Kraft treten sollte. Die rechtsextreme Freiheitliche Partei, die Teil der österreichischen Regierungskoalition ist, hatte letztes Jahr im Wahlkampf versprochen, das Rauchverbot aufzuheben. Sie begründete es damit, dass das Verbot gegen die Entscheidungsfreiheit verstoßen würde.
Rauchen ist derzeit in österreichischen Bars und Restaurants in speziellen Raucherzonen erlaubt. Vizekanzler Heinz-Christian Strache, selbst ein Raucher, sagte, dass die Einführung eines Rauchverbots Geschäftsinhabern schaden könnte. Um die Befürworter des Verbots zu beschwichtigen, stimmten die Gesetzgeber dafür, dass an Jugendliche unter 18 Jahren keine Zigaretten mehr verkauft werden dürfen. Bisher lag die Altersgrenze bei 16. Außerdem ist das Rauchen in Autos verboten, wenn Minderjährige mitfahren.
Medizinische Verbände und andere Organisationen haben sich gegen die Aufhebung des Rauchverbots ausgesprochen. Der Plan muss noch vom Bundesrat genehmigt und vom Präsidenten unterzeichnet werden. Es wird jedoch erwartet, dass er verabschiedet wird. Österreich hat eine der