Olympische Winterspiele in Südkorea mit einer Friedensbotschaft eröffnet
Die Olympischen Winterspiele 2018 begannen letzten Freitag in Pyeongchang, Südkorea. Es ist das erste Mal, dass Südkorea die Winterspiele ausrichtet. Die diesjährigen Spiele sind angesichts der jüngsten Spannungen mit Nordkorea und der Entscheidung, nord- und südkoreanische Athleten bei der Eröffnungszeremonie unter einer gemeinsamen Flagge laufen zu lassen, von besonderer Bedeutung.
Die Eröffnungszeremonie mit dem Titel „Frieden in Bewegung“ sollte wie ein Märchen wirken und beinhaltete riesige Puppen, die Tiere und Figuren aus der koreanischen Folklore darstellten. Unter anderem bildeten mehr als 1.000 Menschen eine Taube, das Symbol des Friedens. Fast 3.000 Athleten aus 92 Ländern marschierten in der Parade der Nationen. Das war die größte Anzahl Athleten, die jemals an den Olympischen Winterspielen teilgenommen haben.
Die erste Goldmedaille der Olympischen Spiele ging an Charlotte Kalla aus Schweden, die den Skiathlon der Frauen gewann. Weitere bisherige Höhepunkte waren der Sieg von Sven Kramer aus den Niederlanden im 5.000-Meter-Eisschnelllauf — sein bereits drittes Olympiagold — und die Goldmedaille im Snowboard-Slopestyle der Männer für den erst 17-jährigen Red Gerard aus d