Führende europäische und afrikanische Politiker unterstützen Plan für Einwanderungskrise
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Montag ein Treffen von sieben führenden Politikern aus Europa und Afrika ausgerichtet, bei dem die Begrenzung der Einwanderung nach Europa diskutiert wurde. Macron und führende Politiker aus Deutschland, Italien und Spanien vereinbarten, Tschad und Niger zu helfen, die Grenzkontrollen zu verstärken, um so den Flüchtlingsstrom nach Libyen zu begrenzen. Libyen ist für viele Flüchtlinge der Ausgangspunkt für die Überquerung des Mittelmeers. Außerdem wurde diskutiert, zusätzliche Entwicklungshilfe bereitzustellen, um mehr Arbeitsplätze in afrikanischen Ländern zu schaffen.
Die Länder in Europa haben in der Vergangenheit Probleme gehabt, sich darauf zu einigen, wie der Zustrom von Einwanderern bewältigt werden kann. Auf dem Treffen vom Montag, an dem auch der libysche Ministerpräsident teilnahm, wurden Anstrengungen unternommen, den afrikanischen Ländern mehr Verantwortung zu übertragen. Unter den diskutierten Maßnahmen war ein Vorschlag, bereits in Zentren in Afrika entscheiden zu lassen, ob Einwanderer Anspruch auf Asyl in Europa haben.
Die Anzahl der Flüchtlinge, die das Mittelmeer überqueren, ist in letzter Zeit gefallen. Es wi