| Jana: | Er gilt als der beste Freund des Menschen und ist hinter der Katze das zweitbeliebteste Haustier der Deutschen. In jedem fünften deutschen Haushalt lebt mindestens einer. Die Rede ist natürlich vom Hund. Doch der haarige Vierbeiner bringt nicht nur Spaß und eine treue Begleitung mit in die Familie, sondern auch einen kleinen bürokratischen Aufwand. Denn für jeden Hund fällt in Deutschland die Hundesteuer an. |
| Michael: | Und diese Steuer ist auch äußerst berechtigt, schließlich soll sie dafür sorgen, dass der Hundekot von den Wegen aufgesammelt wird. An einigen Orten müsste man eigentlich am besten schweben können, um nicht irgendwo hineinzutreten. |
| Jana: | Du liegst mit deiner Annahme leider falsch. Die Hundesteuer ist nicht zweckgebunden und dient nicht dazu, den Hundekot zu beseitigen. |
| Michael: | Letztens habe ich einen Hundehalter höflichst gebeten, den Kot seines Hundes einzusammeln und zu entsorgen. Er hat dann einfach auf die Hundesteuer verwiesen und mich gefragt, wozu er diese denn wohl sonst zahle. |
| Jana: | Tja, die Hundesteuer ist wohl die umstrittenste und am häufigsten falsch verstandene Steuerabgabe. Eigentlich ist sie eine Aufwandsteuer. |
| Michael: | Was bedeutet das? |