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Wo-Compounds

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Jana: In Berlin ist es gängige Praxis, gebrauchte Gegenstände, wobei vieles davon noch gut zu gebrauchen ist, vor Hauseingänge zu stellen. Das sind zum Beispiel Kleidung, Möbel oder Bücher in Kartons. Einiges ist allerdings eher Müll, und zu viele Menschen nutzen dieses System aus, woraufhin die Stadtreinigung immer mehr illegalen Müll entsorgen muss. Nun sollen die Strafen drastisch erhöht werden, wenn man irgendetwas an die Straße stellt.
Michael: Also, ich kann verstehen, wenn man brauchbare Sachen wie Kleidung, Bücher oder auch mal ein Regal an die Straße stellt. Diese informelle Tauschwirtschaft ist etwas, das die Stadt belebt und worüber man sich freuen kann.
Jana: Leider kommt es aber immer häufiger vor, dass auch mal ein kaputter Kühlschrank, eine vom Regen durchnässte Matratze oder einfach nur unbrauchbarer Sperrmüll die Straßen verschmutzt.
Michael: Das ist doch eigentlich nicht erlaubt, oder?
Jana: Natürlich nicht, aber die Leute tun es trotzdem, denn wovor sollen sie denn Angst haben?
Michael: Gibt es keine Strafen, wenn man seinen Müll irgendwo illegal entsorgt?
Jana: Doch, schon. Aber anscheinend sind sie zu niedrig und schrecken nicht wirklich davon ab.

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